Nachhilfe - Die haeufigsten Eltern-Fragen

Was kostet die Nachhilfe? Bringt Gruppenunterricht überhaupt etwas für mein Kind?, Sollten die Ferien für Nachhilfe-Unterricht genutzt werden? Wie oft sollte Nachhilfe-Unterricht in der Woche wirklich stattfinden, damit er effizient ist? Sind Oberstufenschüler als Nachhilfekräfte nicht gänzlich überfordert?

Der Nachhilfe-Unterricht

Die Qualität des Der Nachhilfe-Unterricht hängt maßgeblich vom Nachhilfe-Lehrer ab. Aber das soll nicht heißen, dass die teuersten Lehrer auch die besten sind. Worauf ist zu achten? Am wichtigsten ist, dass sich Schüler und Nachhilfe-Lehrer „verstehen“, denn dann kommt auch der Lerninhalt besser rüber. Genau wie bei anderen wichtigen Entscheidungen, sollten Sie bei Bekannten und Freunden erst einmal Fragen, ob Erfahrungen mit Nachhilfe-Lehrern vorliegen. Oft hilft auch ein Anruf bei der Schulsekretärin, die vielleicht auch einen guten Tipp hat.

Bei dem empfohlenen Nachhilfelehrer spielt es keine Rolle, ob es sich um einen Schüler, einen privaten Lehrer oder einen Lehrer, der innerhalb eines Institutes unterrichtet, handelt. Sprechen Sie mit dem Kandidaten, machen Sie sich einen persönlichen Eindruck, vereinbaren Sie eine Probestunde, die auf jeden Fall unentgeltlich sein sollte. Der Nachhilfelehrer sollte allerdings über eine gute Wissensbasis verfügen und auch Spaß am Unterrichten haben. Im Anschluss daran sollten Sie dafür Sorge tragen, dass der Nachhilfelehrer sich mit dem Lehrer in der Schule, der das betroffene Fach unterrichtet, austauscht.

Die Nachhilfe sollte nicht ohne Abstimmung mit dem Lehrer erfolgen, erst recht wenn die Chemie zwischen dem betroffenen Schüler und dem Lehrer nicht stimmt. Bitte versuchen Sie als Eltern die Sache nicht selbst in die Hand zu nehmen. Die Eltern sind nach übereinstimmender Aussage von Pädagogen und Psychologen die schlechtesten Nachhilfelehrer überhaupt. Sie gehen bestimmt auch viel zu emotional an die Sache heran und das wirkt hemmend. Übrigens in den Ferien sollten sich die Schüler wirklich erholen.

Es ist nichts dagegen einzuwenden, wenn man in der Zeit einige Lücken in ausgewählten Bereichen schließt, aber es sollte nicht in Streß ausarten. Entspannung und Abstand zu den Themen ist manchmal auch ein guter Weg, die Begeistierung für ein Fach wieder zu entflammen. Dann aber bitte gezielt zum Schulanfang und mit dem echten Vorsatz und Willen des betroffenen Schülers.

Finanziell günstige Alternativen sind manchmal Eigeninitiativen, die oft von sozialen Trägern wie z.B. von den Caritasverbänden organisiert werden. Das ist zwar keine intensive Nachhilfe, aber trotzdem eine wichtige Hilfe. Dort werden z.B. auch Kinder mit nicht ausreichenden Deutschkenntnissen gefördert. Fragen Sie doch auch einmal in der Schule nach, ob Lerngruppen existieren, die viele Eltern inzwischen mit den Lehrern der eigenen Schule am Nachmittag durchführen. Vielleicht gibt es ja auch an Ihrer Schule eine solche Gruppe, oder Sie engagieren sich persönlich. Aber bitte geben Sie ihrem eigenen Kind keine Nachhilfe!

Was darf Nachhilfe kosten?

Wir sind der Auffassung, dass man für Gruppenunterricht max. zwischen 8 und 12 Euro bezahlen sollte und ein qualifizierter Einzelunterricht nicht mehr als 20 Euro kosten darf.

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